Frankreich ruft

Französisch im Süden von Frankreich und im Sommer lernen.

So mal ganz ehrlich, eigentlich waren es der Katzenjammer und die immer kreisende Gedankensuppe, was fange ich an meinem Geburtstag an, wenn viele Gäste kommen wollen und ich eine große Fete geben soll. Meinem Lieblingsspruch folgend :“ Die Lösung liegt out-of-the-box“ , entstand die Idee, einfach mal Urlaub für mich zu machen. Und gleichzeitig mit dem Spaß am Verreisen, dem Fotografieren und dem Kennenlernen ferner Länder, auch einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen, nämlich dem Lernen anderer Sprachen. Von der Jahreszeit her lockte mich dann eher Südfrankreich, als denn nun ein Sprachkurs in Englisch auf irischen sattgrünen Wiesen. Dazu kommt als Vorleistung: Ich hatte schon mal 5 Jahre Französisch in der Schule bis zum Abi und meine alten Lehrbücher aufgehoben. So fing im Zeitalter des WWW die Suche nach einem Reisebüro an, was Sprachreisen in  Frankreich vermittelt. Relativ schnell bin ich fündig geworden bei Sprachdirekt , das Ausfüllen des Onlineformulars ging schnell vonstatten und die Antwort kam als mail ebenso schnell und qualifiziert zurück. Der Preis war für mich in Ordnung, also ging ich dann daran, am 7.April meine Sprachreise nach Montpellier vom 20.05.2012 bis zum 16.06.2012  zu buchen.
Meinen Sonderwünschen (Ich möchte gerne bei einer Nichtraucher-Gastfamilie passenden Alters (35 – 65 Jahre), gerne mit Kindern untergebracht werden. Da ich per Auto anreise, wäre ein Stellplatz fürs Auto sehr angenehm.) wurde im Großen und Ganzen entsprochen. Rechnung und Bezahlung erfolgte dann am 17.April 2012.

Die Reiseunterlagen waren recht ausführlich, aber leider nur in Französisch und in Englisch, das aber ist in Frankreich Standard, man sollte hier im Südosten des Landes nicht unbedingt Deutsch erwarten. Mein Quartiervater Jean-Pierre rief mich schon vor der Reise an, seltsamerweise erwischte er mich gerade in einem  Kölner Parkhaus. Ich hatte schon mein Ticket für die Ausfahrt am Automaten bezahlt, da klingelte das Telefon, wir sprachen gemischt Französisch, Deutsch, Englisch, so etwa eine Viertelstunde lang. Das das lang war, merkte ich erst, als ich hinausfahren wollte, da ließ mich erstmal die Schranke nicht durch mit dem Hinweis, ich solle gefälligst nachzahlen. Das war nicht so einfach, denn der Automat sagte, nachdem ich erneut mein Ticket hineingeschoben habe, das es schon bezahlt war. Ich hatte einen guten Tag erwischt und es war ein liebenswürdiger Mann im Kabuff und öffnete mir verständnisvoll mit dem Schlüssel die Ausfahrtschranke. Der mir nachfolgende Autofahrer zeigte dagegen weniger Verständnis und hupte, was ich aber mal als sein Problem ansah.

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