Morgens um 4 Uhr war die Nacht zu Ende und unsere Koffer und wir bewegten sich in Richtung Check-In-Schalter der Air France. Der Düsseldorfer Flughafen war zu dieser frühen Zeit schon voll gefüllt von Urlaubsfliegern von Eurowings, die in langer Schlange anstanden. Wie gaben unsere 4 großen Koffer auf und waren nun befreit von etlichen Kilos und bereit, einen Kaffee und ein kleines Frühstück zu geniessen.

Im kleinen Flieger selbst gab es dann auch noch mal ein gutes Frühstück mit Sandwich, Kuchen, Obstsalat, Kaffee und Wasser, so dass 1,5 Stunden Flug nach Paris super schnell vergingen. Das Flugwetter war super. In Paris Charles de Gaulle kamen wir schon im Sicherheitsbereich an, fuhren mit dem Bus zum Terminal 2E Ausgang M und hatten dann noch gute 2 Stunden Zeit bis zum Abflug unserer Boeing 777-300ER. Diese verbrachten wir in der Lounge, weniger, um wieder was zu essen, vielmehr der bequemen Sessel wegen.







Es gab ein wenig Verspätung beim Abflug, aber dann ging es bei Regenwetter in Paris los. Nach gefühlten 2 Stunden nach Abflug gab es Essen. Ich hatte das Geflügelmahl ausgewählt und einen Rotwein aus Langedoc. Die Kabinenfenster waren mit Rollos verdunkelt und das Licht dann auch gedimmt, so dass ich auch auf diesem Tagesflug ein wenig schlafen konnte. Zum Zeitvertreib hatte ich mir zwei Bücher mitgenommen.
- Stefan Bollmann: Die Kunst des langen Lebens
- Henning Scherf: Grau ist bunt
- Dan Millmann: Die universellen Lebensgesetze des Friedvollen Kriegers
Das Fernsehprogramm an Bord war nicht so nach meinem Geschmack, also mehr Zeit zum Lesen und Schlafen. Die 11 Stunden Flug waren dann rasch vorbei, eine Stunde vor Landung gab es dann nochmals ein reichliches Essen, um !9 Uhr landeten wir dann in Rio Galeao. Nach dem Ausstieg ging es dann schnell zur Passkontrolle, aber das war auch ein Weg von gefühlt 3 Kilometern. Es war wärmer und auch ein wenig schwüler, meine Jacke hatte ich nur an, weil ich in allen Taschen recht bequem Geld, Pass, Handy etc verstauen konnte. Meine Frau ging schnell durch die Inländerschlange, ich blieb in der Schlange der Ausländer. dort staute es sich etwas, weil gerade Schichtwechsel in der Passkontrolle war und viele Ausländer ankamen. In unseren Flieger waren etwa 470 Menschen, gleichzeitig kam ein ebenso großer aus Amsterdam an. Ich hatte Glück und wurde von einem Sicherheitsbeamten in die Prioritätenschlange herausgestellt. In Brasilien gibt es überall solche separate Schlangen für Schwangere, Familien mit Kleinkindern, Invaliden und Personen über 60+. Also hat hier Alter schonmal Vorteile. Passkontrolle und Zollkontrolle gongen problemlos vonstatten, wir bestellten noch in der Ankunftshalle ein Taxi der Taxigenossenschaft für 211 BRL (Für Rechenfüchse: einfach durch 6 geteilt erhält man den Betrag in EUR). Für ca. 45 min Fahrt vom Flughafen zu unseren Verwandten also ein Schnäppchen.
Diesmal bei der Ankunft nur noch Kaffee und ein kaltes Wasser, dann duschen und ab ins Bett. Es war diesmal ein gewisser Jetleg von 4 Stunden in meinen Knochen.
Schreibe einen Kommentar