Der erste Tag unserer Ankunft war mit 31 Grad gegen Mittag recht sonnig und heiß. Morgen stand ein Frühstück am Strand von Icarai an, von wo aus man stets einen guten Ausblick auf den Zuckerhut und Christus den Erlösen in Rio hat. Niteroi ist eine Art Satellitenstadt der Nachbarstadt Rio de Janeiro und gehört zur Metropolregion Rio de Janeiro. In unserem Lieblingscafe Padaria Pão & Etc. gibt es ein großes Frühstücksbüffet, wo nach Gewicht abgerechnet wird und ansonsten alles, was man zum Start in den Tag braucht. Ich bin am Ausgang über ein Regal meiner Lieblingsschokolade von Lindt gestolpert, habe aber bei Preisen von 30 BRL für eine Tafel Schokolade abstand genommen, einer zu verspachteln.




Anschließend besuchten wir unsere 85jährige Tante, die erstaunlich gut aussah und verbrachten einige Stunden mit ihr und ihrer Tochter. Ich fragte sie aus über das Leben im Moment und erzählte von meinen Erlebnissen seit unserer letzten Visite. Meine Erkenntnisse waren, dass das Alltagsleben in Brasiliens Großstädten teuer geworden ist, besonders was Mieten und Lebensmittel betrifft. Das haben wir dann selbst beim Mittagessen gespürt. Wir waren in einer Churrascaria , also in einem Grillrestaurant und haben ein sogenanntes rdizio ausgewählt. Du bekommst einen Teller, ein Steakbesteck und eine kleine Zange. Anschließend kommt ein Kellner nach dem anderen vorbei mit einem Spieß vom Grill und schneidet dir etwas ab, was du haben möchtest. Die Auswahl ist groß und gerade in diesem Restaurant ist alles schmackhaft. Zusätzlich gibt es noch ein Büffet mit Salaten und Pommes frites und anderen Beilagen, die normalerweise auch nach Gewicht verkauft werden, aber beim rodizio im Preis inbegriffen sind. Getränke gibt es aber gegen Aufpreis dazu.



Der Kellner kommt solange vorbei, wie Dein grüner Bierdeckel liegt. Bei rotem Bierdeckel stoppt die Zufuhr, aber Du kannst jederzeit wieder umschalten auf grün. Zu zweit haben wir 235 BRL bezahlt.
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